Dienstag, 17. November 2009

Indonesien - Nachtrag

By the Way.... für alle die mich schonmal dahin gewünscht haben wo der Pfeffer wächst....


ICH BIN JETZT DAAAA ;-) ;-) :-) :-) :-)

Land Nr. 32 - Indonesien

So schliesslich aber nicht letztendlich bin ich in Indonesien angekommen. Man spürt bereits bei der Ankunft das der Islam hier eine grosse Rolle spielt. Die Stimmung ist auch ein wenig verhaltener und rauher. Naja bis auf die äusserst zahlreich auftretenden Kofferträger und die lauthals rufenden Wechselstubenbetreiber. Seltsamerweiser ist Indonesien auch ein Trinkgeld Land wohingegen man sich in den meisten asiatischen Ländern möglichst mit solchen Angeboten zurückhalten sollte.

Die Sicherheitskontrollen am Flughafen sind im Vergleich zu Malaysia und Thailand recht streng. Es wird recht stark auf Sicherheit geachtet. Was meine chinesische Begleitung sehr amüsiert. Da wird daheim übertrieben und immer betont das man sich nur eine Wohnung in einer bewachten Anlage nehmen sollte, nicht über die Feiertage wegfahren sollte etc etc.....in Nanjing...wo man schon ein Grossereignis ist und hier macht man sich dann darüber lustig das das Militär die Autos von unten mit Spiegeln absucht und die Koffer gecheckt werden. Hihi...naja das find ich eher weniger zum Lachen sondern begegne der Geschichte mit gesundem Realismus.

Falls wir in einen Anschlag geraten sollten werden die Jungs jedenfalls staunen das da eine Chinesin lächelnd und winkend mit Fotoapparat auf sie zurennt weil sie unbedingt ein Bild mit der Bombe haben will.....ich bin dann aber schon weg ;-) Keine Sorge.

Ansonsten kann ich nix berichten. Es ist Nacht...aber ich hab in unserem Hotel ein Upgrade auf einen Pavillion draussen am Pool bekommen. Ganz nett. Und jetzt sitz ich doch an der Bar und hab mir für 50.000 Lokalwährung ein Bier bestellt. Aber nur weil es hier von biertrinkenden Ausländern wimmelt.

In Jakarta werde ich auch nur einen Tag bleiben, dann geht es weiter nach Surabaya, dann wieder nach Jakarta und dann nach Nanjing damit ich rechtzeitig in Shanghai bin.

Die Urlaubsüpläne haben sich heute auch erstmal erledigt. Ich darf nach Shanghai erstmal weiter nach Indien reisen. Wenn ich wieder zurück bin hab ich offiziell einen Monat anzugtragenderweise aus dem Koffer gelebt. Auch mal eine Erfahrung.

Grüsse BoYuan

Sonntag, 15. November 2009

Malaysia

Die letzten Tage habe ich mit einer Tour durch Malaysia verbracht. Kuala Lumpur, Georgetown und jetzt Johor Bahru. Morgen geht es dann wieder zurück nach Kuala Lumpur und dann weiter nach Jakarta. Singapur musste ich wegen Zeitproblemen leider von meiner Liste streichen. Nun gut dann eben das nächste Mal.

Malaysia wartet mit einem völlig anderen Eindruck auf als Thailand. Sagen wir mal hier geht es etwas gesitteter und ruhiger zu als in Thailand. Die Kolonialeinflüsse sind noch deutlich zu spüren. Und nach einer etwas schroffen Ankunft...Sowohl auf dem Visaformular als auch auch per Ansage im Flugzeug wird einem mitgeteilt das auf Drogenbesitz die Todesstrafe steht...erweisen sich die Malayen als überaus freundliches Volk. Sofern man Malayen vor sich hat denn hier herrscht ein sehr bunter Vielvölkermix vor. Es gibt auch viele Chinesen und Kantonesen, Phillipinos etc. etc. Und alle Religionen der Welt, Moschee neben Kirche und 3m weiter ein buddhistischer Tempel. Schön das dass auch weitgehend nebeneinander funktioniert. Der Mensch kann ja dem anderen Menschen alles verzeihen...ausser das er nach einem anderen Ritus zu seinem Schöpfer betet.

Von Kuala Lumpur hab ich beim ersten Besuch leider gar nichts gesehen.....bzw. schon aber eben nichts berichtenswertes. Ich hab
noch nicht einmal die Petronas Towers erspäht. Dafür waren die Kundenbesuche sehr kontrastreich. Garagenfirmen und Grosskonzerne. Unterschiedlicher können Besuche kaum ausfallen.

In Penang bzw. besser in Georgetown/Butterworth hatte ich dann
glücklicherweise Gelegenheit mir auf einem 3 stündigen Spaziergang die Stadt ein wenig anzusehen. Die restliche Zeit war mit Kundenbesuchen vollgepackt. Wochenende gibt es diesmal nicht. Aber ich kann nicht klagen, ich hab unglaublich gut gegessen die letzten Tage. Lobster und noch mehr Lobster. Das interessanteste war aber das ich endlich mal Durian probiert habe. Bisher hat mich das abgeschreckt weil die wirklich furchtbar riecht...die einzige Frucht die man nicht in Hotels mitbringen darf. Aber
diesmal musste es sein. Und ich muss sagen....die schmeckt fantastisch :-) Und seltsamerweise riecht man sie nach dem ersten Bissen gar nicht mehr.

Nun gut, viel über Georgetown kann ich auch nicht berichten aber es scheint eine schöne Stadt zu sein. Überall stehen alte Häuser aus der Kolonialzeit, teils restauriert, teils in bedauernswertem Zustand. Aber es wird daran gearbeitet. Die Stadt ist mittlerweile Weltkulturerbe. Wenn Jack wieder zurück in Penang ist werde ich wiederkommen um einen intensiveren Eindruck zu gewinnen. Die Stadt wirbt übrigens damit das man hier sehr gut seine Rente verbringen kann. Es werden spezielle Förderprogramme angeboten.

Soweit bin ich aber noch nicht, deswegen geht es jetzt wieder ans arbeiten.

Grüsse BoYuan

Samstag, 14. November 2009

Leaving Thailand ... off to Malaysia

So der Kurzaufenthalt in Thailand ist auch schon wieder rum. Mittlerweile sitz ich in einem Hotel in Kuala Lumpur und hab es mit Mühe und Not noch geschafft mir ein Feierabendbierchen zu organisieren. Malaysia ist schliesslich ein muslimisches Land. Allerdings nicht in der Ausprägung wie Indonesien. Übrigens der Staat mit den meisten Muslimen weltweit. Dort werde ich respektvollerweise auf Alkohol verzichten. In 5 Stunden geht es dann auch schon wieder los mit dem nächsten Arbeitstag. Und (morgen)heute Abend dann weiter mit dem nächsten Flieger nach Penang.

Die beiden letzten Tage in Thailand waren dann doch recht anstrengend. Jede Menge Kunden und 800 km Autobahn liegen hinter mir. Gesehen hab ich recht wenig wenn man mal von der Aussicht durch die Frontscheibe absieht. Als Highlight gab es heute aber ein Mittagessen am Strand..eigentlich mehr auf dem Strand...im Südosten Thailands. Mal ein wenig die Zehen in den Sand graben und ein paar frisch frittierte Krebse geniessen, dazu Papayasalat und Tom Yam...die berühmte thailändische scharf saure Suppe. Auf dem Weg zum Flughafen hab ich dann an einer Raststätte noch kurz in Bambus gegarten Reis mit Kokusnusmilch probiert. Für die Hüfte ist Asien echt nichts.

Was die Countryside angeht erinnert mich Thailand von der Vegetation und der Gebäudestruktur sehr stark an Cuba. Nur die Autos sind deutlich zahlreicher und moderner. Die Hitze ist aber die selbe. Brennende Sonne und mehr als 40 Grad machen. Ich werde aber auf jeden Fall mal wiederkommen um mir das Land ein wenig näher anzusehen. Einer der Kunden hat mir netterweise einen Reiseführer geschenkt in dem nur biologische und kleine Touristenresorts verzeichnet sind. Ohne All-incl. Buffet und die üblichen Nebenwirkungen sondern kleine Oasen übers Land verteilt.

Nur wann...das steht ein wenig in den Sternen. Dafür ist die Planung im Moment ein wenig unsicher. Anfang Dezember wird es wohl auf eine Woche Beijing herauslaufen.

PS: dieser Post ist schon drei Tage alt...keine Zeit fürs Hochladen gefunden :-) Jetzt in Penang

Grüsse BoYuan

Mittwoch, 11. November 2009

Gastbeitrag - Singles Day in China

So heute gibt es mal einen Gastbeitrag :-) Über den heutigen Singletag in China.

Grüsse BoYuan

We call 11.11 the Singles Day in China ,that is funny ,coz "1"is just like a stick ,and in China We call single people "bare sticks ",so that is why We make 11.11 the Singles Day .

Singles Day is represented by four 1, it's the best way to symbolize the people who are still living the single life.

Singles' Day (The apostrophe of which is often carelessly omitted) was first celebrated at various universities in Nanjing, capital city of Jiangsu Province during the 1990s. It got the name Singles Day because the date consists of four "ones". These college students have since graduated, and carried their university tradition into society. Singles Day is now a special day for all fashionable youths.

The main way to celebrate Singles Day is to have dinner with your single friends, but it's important that each person pay their own way to show their independence. People also hold 'blind date' parties in an attempt to say goodbye to their single lives.

Origin of Singles Day 节日起源

Betting 打牌

An old story goes that once there were four single men, leading very boring lives. None of them were married, or had lovers, or did anything exciting. They just sat around all day and played Mahjong.

故事从四个过着单调生活的单身汉说起。他们没有人结婚,连女朋友都没有,日子过得无精打采,终日打麻将度过。

One day they played Mahjong from 11 in the morning until 11 at night. During the game, no matter who won, the winning card was always the 'four columns' card (the card shows four independent, parallel columns in two lines). Even more of a coincidence, it was Nov 11, or 11/11. In order to commemorate the day, they nicknamed it Singles Day.

有一天他们打麻将从早上11点打到了晚上11点。奇妙的是,不管谁赢,都赢在了“四条”上。更加巧合的是,这一天正是11月11号。为了纪念这一天,他们给它命名为“光棍节”。

Dienstag, 10. November 2009

Thailand - Land Nr. 30

So, gestern Nacht bin ich in Thailand angekommen, Land Nr. 30 für mich. Der erste Eindruck ist sehr positiv. Sagen wir mal es wirkt deutlich aufgeräumter als China. Es gibt am Flughafen sogar eine Mitarbeiterin die einem am Taxistand die Adresse in Thai übersetzt. Was eigentlich nicht notwendig wäre denn der Taxifahrer sprach Englisch. Das würde ich mir auch mal für China wünschen. Mal ganz davon abgesehen das der Verkehr lang nicht so chaotisch ist wie im Reich der Mitte. Was für mich neu war, war das in Thailand links gefahren wird. Ein Relikt der Engländer, genau wie das Essen mit Besteck. Etwas ungewohnt für mich....aber es gab leider auch keine Stäbchen ;-)

Eigentlich weiss ich ja gar nichts über Thailand, entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten hab ich mich diesmal auch nicht vorher über die lokalen Sitten und Gebräuche informiert. Also beobachte ich die Thai's und versuche mich dementsprechend anzupassen. Daneben pass ich auch auf meine chinesische Kollegin auf. Die war zwar schonmal hier, das fällt aber nicht allzusehr auf.....nun gut als Chinese reist man ja auch nicht so viel.

Irgendwie hab ich hier das Gefühl das dass Leben ein wenig sanfter abläuft. Jeder ist unglaublich freundlich und gelassen. Eine sehr beruhigende Stimmung. An den Strassen und in den Firmen gibt es überall kleine buddhistische Schreine. Mal sehen wie sich dieses Bild die nächsten Tage noch entwickelt.

Viel gesehen hab ich ja noch nicht. Nach der Ankunft im Hotel, das im übrigen voller shorts-tragender deutscher Touristen ist, haben wir den Hotelbus in die Innenstadt genommen. Der hat uns dann auch prompt am Rotlichtvietel Bangkoks abgesetzt. D.h. Rotlichtviertel und Nachtmarkt. Zweiter Eindruck von Bangkok war also....Das ist ein einziger Puff. Und obwohl ich in weiblicher Begleitung war hat man mich dauernd angesprochen. :-) Und was da alles angeboten wird, ich mein nun ja....da waren ein paar ganz neue Ideen dabei ;-) Ziemlich umfassend. Boys, Girls, Ladyboys und Boyladys (je nach Erscheinungsbild) Alle erdenklichen und unerdenklichen "Aktivitäten" sind verfügbar und werden über kleine "Speisekarten" auf der Strasse ausgewiesen. An einer Ecke hab ich allein 50 Mädels gezählt. Und jede Menge alter Männer auf der Suche nach Mädels nahe an der Minderjährigkeitsgrenze. Mal ein, mal zwei, mal vier im Schlepptau, je nach Laune. Dazwischen werden die berühmten blauen Pillen angeboten damit dieser Rieseneisbecher mit Sahne und Kirschen auch zumindest ein wenig Aussicht hat aufgegessen zu werden. Aber auch normale Massagesalons mit nur auf Wunsch erweitertem Service gibt es hier. Meine chinesische Begleiterin hat mich andauernd gefragt ob ich nicht ein wenig "private-time" mit einer der Damen verbringen möchte. Das wär doch ganz normal und natürlich sich ein wenig zu vergnügen..... Naja ;-) Generell muss man aber sagen das Chinesen gleich welchen Geschlechts gern mal mit dem Ausländer ihres Vertrauens ein Gespräch über Horizontalthemen anfangen. Wie das so funktioniert in Europa, ob man als Mann regelmässig in Strip Clubs gehen würde und warum nicht weil es doch dort legal ist. In einer innerchinesischen Freundschaft sind derartige Themen immer noch ein grösseres Tabu und da wird lieber der ohnehin hemmungslose Ausländer herangezogen um sich selbst ein wenig theoretisch fortzubilden.

In all dem Chaos hab ich dann doch tatsächlich noch ein nettes kleines Thai Restaurant ausgemacht wo wir uns die Bäuche vollgeschlagen haben. Anschliessend haben wir dann noch ein paar Bier in einem Irish Pub getrunken, das einzige was ich finden konnte wo man Erdnüsse und nicht Frauen zum Bier gereicht bekommt. Hehe :-) Da hab ich dann auch nen Anruf von Maple bekommen die sich gleich beschwert hat das ich im Irish Pub und nicht in einer Brüste-Bar sitze ;-). Das hab ich mir dann für den heutigen Tag vorgenommen aber.....

.....der heutige Tag war dann noch richtig interessant. Mein Kunde hat mich nach der Besprechung netterweise zu einer Stadtour mitgenommen. Also Fahrt mit dem Boot zum Königspalast und anschliessend Besichtigung des 45m langen liegenden Buddha's. Verzweifelte Versuche ein paar vernünftige Fotos zu machen eingeschlossen. Dann Aufenthalt in einer Massagelehranstalt die dem Tempel in dem der Buddha liegt angeschlossen ist. Hier kann man auch als Ausländer Massagekurse mit offiziellem Abschluss besuchen. Die dauern einzeln zwischen 5 und 10 Tagen. Das werd ich mal in Betracht ziehen als neue Zusatzqualifikation. Macht sich gut auf der Visitenkarte hehe :-) Thai Masseur und untendrunter der Dipl.Ing. Man muss schliesslich Prioritäten setzen. :-) Dann lukullisches Abendessen in einem Hotel am Fluss. Tja und jetzt trink ich noch gemütlich ein Bierchen im Hotel bevor es morgen weitergeht. Also mit Arbeiten nicht mit Urlaub ;-) Das war ne Ausnahme heute und lag nur am Kunden gelle :-)

Ich schau mal was an verwertbaren Fotos übrigbleibt und dann werd ich die einzelnen Stationen nochmal ausführlich beschreiben.

Grüsse BoYuan

Samstag, 7. November 2009

Hallooween in Nanjing

Auf www.hellonanjing.net gibt es unter the wulf is dead eine kleine Slideshow :-)

Viel Vergnügen

Grüsse BoYuan

Donnerstag, 5. November 2009

Ein Date mit einer ersteigerten Frau und ein Aufenthalt im Wohnzimmer

Gestern fand ja am Abend mein Date mit Maya statt, dem Mädel das ich mir auf der Oktoberfestfeier ersteigert hab. Dazu gings wie geplant ins Blue Marlin wo ich schon ein Weilchen nicht mehr war.

Ich muss zugeben das ich schon irgendwie gespannt war, das ist ja so ein bisschen wie bei einem Blind Date wenn man mit jemandem ausgeht den man noch nie zuvor getroffen hat. Oder sagen wir zumindest mal jemandem mit dem man noch nicht allzuviele Worte gewechselt hat.

Nun muss man dazusagen das Maya auch nicht gerade ein Mädel ist das man jeden Abend irgendwo in einer Bar trifft. Sie fällt eher unter den Typus der hübschen aber sehr schüchternen Chinesin. Trotzdem haben wir uns gut unterhalten und ein wenig darüber geplaudert was wir so bisher mit unserem Leben angefangen haben. Wie die meisten würde sie unglaublich gerne mal ins Ausland was aber nicht ganz so einfach für den Durchschnittschinesen ist. Da gibt es nämlich zum einen rigorose Visabestimmungen und zum anderen muss man auch erstmal einen Reisepass beantragen. Ein bürokratischer Hürdenlauf erster Klasse.

Allzu lang waren wir aber nicht aus denn der Abschied von Maple hat mich schon ein wenig mitgenommen, ich hatte einfach nicht soviel Lust auf Smalltalk. Also hab ich gegen 10 Müdigkeit vorgetäuscht und mich abgesetzt in die Bar. Also das neue "Jimmy's" Bis jetzt gibt es aber weder ein Schild noch steht der Name fest. (Ausserdem funktionieren Küche, Internet und Satellitenfernsehen nicht, es gibt keine Händetrockner, Kicker und Billiardtische müssen aufgebaut werden etc etc :-)..ja ja es wird noch, gut ding will weile haben)Trotzdem wird die Bar so langsam wieder mein verlängertes Wohnzimmer. Es ist ein bisschen so wie bei den früheren allabendlichen Sitt-In's im Studentenwohnheim beim Glock :-). Man hängt einfach ein bisschen rum, quatscht mit alten und neuen Bekannten, trinkt ein Bier, wechselt sich mit der Auswahl der Musik ab oder legt eine DVD ein.

Es hat sich dann auch jeder herzlich Mühe gegeben mich wieder auf andere Gedanken zu bringen. ;-) Man passt hier schon gegenseitig ein wenig aufeinander auf. Ich hab etlich Wünsche nach Bildern notiert und nebenbei ein wenig an einem (oder mehreren) Gin Tonic genippt.

Tja und jetzt sitze ich im Zug nach Hangzhou, beobachte eine illustre Reisegruppe neben mir die Karten spielt und denke darüber nach wie ich die nächsten vier Reisewochen überleben.

Schaun wir mal

Grüsse BoYuan

Mittwoch, 4. November 2009

Schade

Schade, das war's mal wieder für ne Weile. Heute hab ich mich von meiner neuen Mitbewohnerin verabschieden müssen. Wobei ich nicht klagen will. Durch allerlei Verschiebungen und Umbuchungen haben wir es geschafft der ursprünglich geplanten Woche immerhin 3 Tage hinzuzufügen. Ein wenig kostbare Zeit die wir intensiv für allerlei Aktivitäten genutzt haben. Und Ende November ist dann ein gemeinsames Wochenende geplant. Eine Beziehung zu einem anderen Expat hier in China zu unterhalten ist ein bisschen wie der Darsteller in einem Hollywood Drama zu sein. Die Zeit fließt unglaublich schnell aber doch langsam, es gibt plötzliche Wendungen, unerwartete Ereignisse und allerlei illustre Gestalten die die Rahmenhandlung darstellen. Irritierend ist manchmal die Intensivität des Lebens, Ich bin jetzt ungefähr ein Jahr hier nach konventioneller Zeitrechnung. Für mich selbst fühlt es sich aber mehr wie 4 Jahre an. Nicht unbedingt schlecht aber etwas verwirrend beim Heimaturlaub. Sagen wir mal es ist eine subjektive Verlängerung der zur Verfügung stehenden Lebenszeit. Jetzt schauen wir mal wie es weitergeht bis Ende Dezember. Dann werden ein paar gröbere Entscheidungen hier im Reich der Mitte fällig. Ich weiß selber noch nicht wohin die Reise geht. Warten wir's ab ;-)

Die nähere Zukunft, genauergesagt den heutigen Abend werde ich nutzen um mit dem Mädel essen zu gehen was ich mir am Oktoberfestwochenende ersteigert habe. Eine Tatsache die Maple übrigens überaus amüsiert. Der König ist tot es lebe der König :-) Aber da wir, seit wir uns kennen, was ja schon ein etliche Monate in "konventioneller Zeitrechnung" sind eine überaus offene Kommunikation pflegen weiß sie ohnehin über alles Bescheid was ich so treibe. Und Hey! es geht um ein Abendessen das ich auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung ersteigert hab und nicht um einen Besuch in Madam Hu's Palast der Sünde :-). Außerdem müsste ich es wenn ich es nicht heute über die Bühne bringe ohnehin auf Mitte Dezember verschieben. Bis dahin werde ich nämlich nur ein paar Tage in Nanjing verbringen. Morgen geht es nach Hangzhou und wenn ich von da aus wieder daheim bin kann ich den Koffer für Südostasien packen und gleich daneben noch einen für die sich anschließende Shanghai Woche.

Bevor es dann in den Flieger geht werde ich noch ein wenig ausspannen. Samstag und Sonntag sind diesmal Heimarbeitstage. Zum einen muss mich den Halloween-Fotos widmen bevor die Wartungsphase von Hellonanjing zu Ende geht. (Es gibt einen Relaunch mit neuen Features nächste Woche) zum anderen muss ich auch meine eigenes Projekt mal aufsetzen. Ich hoffe wirklich das dass bis zum Jahresende klappt aber ich bin noch in Diskussion mit ein paar Leuten. Außerdem muss ich Drucke anfertigen, wir werden ein paar Bilder in die Bar hängen. Und dann werde ich mal noch kurz beim Canon Service vorbeischauen um mir ein Angebot für einen 12 Farben Grossformatdrucker einzuholen. Auch Skype und ICQ werden am Wochenende mal wieder zum Zug kommen. Sorry das ich in letzter Zeit nicht online war aber es war einfach verflucht viel los.

Grüsse BoYuan

Dienstag, 3. November 2009

Klimaumschwung

Jetzt ist es soweit, das Klima in Nanjing schwingt um. Und zwar heftig. Das besondere an der Situation hier ist das wir in Nanjing im Sommer Südwind und im Winter Nordwind haben. Dementsprechend wird entweder warme oder kalte Luft transportiert. Der Umschwung findet dann auch recht schnell statt. Und was passiert wenn kalte Luft auf heiße Luft trifft. Richtig es gibt ein Unwetter. Sonntag Nacht hatten wir bereits einen heftigen Sturm und das wird auch die nächsten Tage so weitergehen. Dafür ist die Luft erschreckend klar und die Tage sind nach wie vor sonnig. Und mir fällt wieder ein wie groß hier die Unterschiede werden können zwischen Tag und Nacht. Man weiß eigentlich nicht mehr wie man sich anziehen soll. In Beijing schneit es bereits während man in Guanzhou nachts noch bequem mit kurzen Hosen rumlaufen kann. Auch die Jahreszeiten sind hier anders ausgeprägt. Lange kalte Winter und lange heiße Sommer, dazwischen ein kurzer Herbst und ein kurzer Frühling.

Mir kann's Wetter egal sein, ich seile mich ja erst einmal nach Südostasien ab, 2 Wochen Reisen und anschließend eine Woche nach Shanghai zur Messe und anschließenden Kundenschulung. Dann ist der November auch schon rum und ich hab hoffentlich Gelegenheit übers Wochenende nach Beijing zu fliegen um Maple zu treffen. Im extrem günstigsten Fall werden wir ein paar Tage Urlaub unter Palmen machen aber die Hoffnung das dass klappt ist noch nicht allzu groß.

Grüsse

BoYuan